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Übersicht[]

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Eigentlich wäre unser französischer Nachbar ein guter Kandidat für günstige Lösungen. Die Mobilfunkpreise sind dort niedrig und der Wettbewerb hart. Doch ist leider in Frankreich der Prepaid-Bereich völlig unterentwickelt und überteuert. Das liegt daran, dass fast alle Laufzeitverträge ohne Bindung und damit monatlich kündbar sind (sog. forfaits sans engagement). Damit stehen sie zwischen üblichen 24-Monats-Verträgen und Prepaid. Prepayé ist dementsprechend unpopulär mit einem Marktanteil von unter 10%. Einen Forfait (oder Laufzzeitvertrag) bekommt man aber in der Regel als Deutscher ohne französisches Bankkonto nicht, was die Auswahl für uns erheblich einschränkt.

Es gibt 4 Netze in Frankreich:

  • Orange (France Télécom)
  • SFR
  • Bouygues Télécom
  • Free Mobile

Damit könnten wir Frankreich einfach übergehen oder nur überteuerte prepaid Angebote listen, würden nicht ausgerechnet zwei Preisbrecher im Land Free Mobile und Sosh dann doch Ausländer in ihr Netz lassen. Bei beiden handelt es sich um Laufzeitverträge, die jedoch ohne Bindung sind und jederzeit gekündigt werden können.

Free's und Sosh's Angebote sind einzigartig in Frankreich und für unsere Zwecke werden die anderen Anbieter hier nicht weiter berücksichtigt. SFR und Bouygues bieten kein Auslandsroaming auf ihre Prepaidprodukte und Orange macht das zwar, aber zu ziemlich hohen Preisen. Selbst die MVNOs bieten kaum Schnäppchen und noch mehr Hindernisse von Kauf bis Aufladung.

Daher werden hier nur Free Mobile und sosh mit ihren Vor- und Nachteilen vorgestellt, da es sich in der um einen Laufzeitvertrag handelt, der im Gegensatz zu Prepaid gewisse Besonderheiten hat und den man dann auch nicht mehr so ganz einfach los wird. Weitere Prepaid-Angebote aus Frankreich findet man auf Englisch im Prepaid Data Wiki dargestellt. Gewisse Französischkenntnisse sind bei beiden vorgestellten Optionen ratsam, schließlich unterzeichnet man einen legal bindenden Vertrag, den man auch besser verstehen sollte.

Zunächst ist auch Frankreich ein "hartes" Registrierungsland, wo die SIM-Karte nur vor Ort in den Läden der Betreiber gegen Vorzeigen des Ausweises gekauft werden kann und es keinen Online-Handel gibt. Bei Free ist dies in dieser Weise modifiziert, dass über die Kreditkarte, die zum Kauf nötig ist, eine eindeutige Identifizierung erfolgen soll; bei sosh geht das über ein französisches Bankkonto. Hier soll zunächst Free dargestellt werden, da es sich um die einfachere Variante handelt und sosh wesentlich aufwändiger ist.

Free Mobile[]

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Free Mobile als Mobilfunkmarke der Iliad-Gruppe um Xavier Niel ist das 4. Netz in Frankreich. Es startete als letzter Anbieter erst 2000 und baut nur ein 3G und 4G/LTE-Netz aus. Für Gebiete ohne eigene Abdeckung nutzt es bisher nationales Roaming mit Orange ohne Aufpreise, aber mit gewissen Einschränkungen und dieses Roaming soll bald auslaufen. In Frankreich hat es etwa 18.000 Sendestationen und die schwächste Abdeckung mit 90% der Bevölkerung oder 66% der Fläche im Jahr 2018 laut Regulierer ARCEP. Dafür ist es dort der Preisbrecher mit der aggressivsten Vermarktung im Land. 

In Deutschland roamt Free Mobile priorisiert im Netz von Telefónica (o2). Ein Einbuchen bei Telekom und Vodafone kann zwar erfolgen, jedoch wirkt etwas Steering dagegen. Bislang war das Fehlen von LTE-Roaming ein entscheidender Nachteil von Free. Seit November 2018 scheint sich das zu ändern. Nach Belgien, Portugal und der Schweiz wurde nun auch LTE im deutschen Netz von o2 beobachtet, ab Frühjahr 2019 auch im deutschen LTE-Netz von Vodafone. War zunächst Geschwindigkeit und Latenz etwas schlecht, hat sich das aber inzwischen geändert. Free bietet oft LTE Max mit vollen Speed im Roaming. Der Ping ist nun mit 40 ms teilweise schneller als in Frankreich. Eine Priorisierung eines der beiden deutschen Netze ist nicht feststellbar.

Verglichen mit monatlich kündbaren o2-Reseller-Verträgen liegen Free's Preise mit ca. 0,80 € pro GB unter 50% der deutschen Angebote etwa auf der Höhe des kleinen Funk-Tarifs von Freenet, der allerdings kein Roaming hat. Verglichen mit deutschen Vodafone LTE-Angeboten ist er sehr viel günstiger.

Kauf[]

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Seit seinem Start hat Free Mobile neuartige Konzepte gegenüber den anderen Anbietern verfolgt. Dies gilt auch für den Kauf und die Tarife. Die SIM-Karte gibt es zwar auch in ihren Läden (den sog. Free Centres) online an französische Adressen gesandt. Die bevorzugte Methode sind aber ihre Selbstbedienungs-Automaten (bornes interactives) die sowohl in Free Centres als auch in Geschäften der Partner Mag Press und Maison de la Presse stehen. Auf dieser Seite kann man nach einer Ortseingabe in das leere Feld den nächstliegenden finden (franz. Schreibweise beachten).

Free verspricht die SIM-Karte in 3 Minuten. Dazu muss man nur auf das Touch Screen Menu gehen unter "Inscription", eine von 2 angebotenen Tarifen wählen, eine neue SIM-Karte und Nummer auswählen, die Größe der SIM wählen, das alles bestätigen und dann mit Kreditkarte bezahlen. Der ganze Vorgang ist in diesem Video gezeigt und auch ohne große franz. Sprachkenntnisse möglich. Deutsche Kreditkarten als Visa oder MasterCard werden akzeptiert und SIM und Tarif sind sofort aktiviert. 2016 wurden zusätzlich zudem, was im Video gezeigt wurde, noch Laufzeiten zugefügt und weiter unter bei den Tarifen erklärt wird.

Generell ist es auch möglich ohne einen Frankreich-Besuch online die SIM-Karte zu bestellen. Sie wird aber nur an französische Postadressen verschickt. Wenn man keine Bekannten in Frankreich hat, kann man einen Post-Weiterleitungsdienst mit der Lieferung nach Deutschland beauftragen (s.u.).

Tarif[]

Die Tarife von Free Mobile sind sehr einfach, denn es gibt überhaupt nur drei Laufzeittarife (fortfaits) für 30 Tage, die monatlich kündbar oder verlängerbar sind. Eine Kopplung mit der Freebox macht für deutsche Kunden keinen Sinn:

  • 2 € Tarif (“Forfait 2€”) mit 2 Stunden Gespräche in Frankreich und in viele andere Länder, unbegrenzte SMS und MMS in Frankreich, aber nur 50 MB Daten - danach 0,05 € pro MB (also ca. 50 € pro GB), Verbindung zu 5 Millionen Free WiFi Hotspots in Frankreich.
  • 13,99 € Tarif ("Série Free") mit Sprach-, SMS und MMS-Flat und 80 GB in Frankreich, aber nur 10 GB Roamingvolumen für die EU/EWR. Dies ist ein Promotarif und schwankt immer etwas.

Zwar kann man die Inklusivleistungen auch in der EU/EWR nutzen. Da aber nicht viel inkludiert ist, nutzt das wenig und die beiden Tarife ist für unsere Zwecke weniger zu gebrauchen, im Gegensatz zu folgenden:

  • 19,99 € Tarif (“Forfait Free”) beinhaltet unbegrenzte Anrufe in Frankreich und in viele anderen Länder, unbegrenzte SMS und MMS in Frankreich; mit einem LTE-fähigen Smartphone: 100 GB Daten im Free-Netz in Frankreich in LTE oder in 3G auch im Orange-Roaming, danach Drosslung auf 128 kbit/s, Verbindung zu 5 Mio. Free WiFi Hotspots in Frankreich und den "Pass Destination".

Pass Destination: Da sich zunächst die Angebote nur auf Frankreich beziehen, wäre das nicht so besonders. Aber Free spendiert auch die Roamingoption "Pass Destination" zum 19,99 € Tarif jeden Monat dazu. Die beinhaltet max. 25 GB Daten in allen EU/EWR-Ländern, Schweiz, Israel, Türkei, Algerien, Australien, Neuseeland, Thailand, Südafrika, Kanada, USA, Mexiko, Russland, China, den Kanalinseln, Isle of Man, Ukraine und Brasilien. Ferner sind unbegrenzte Anrufe und SMS überall von der EU überall in die EU eingeschlossen (Ausnahme: von Frankreich in deutsche Mobilfunknetze nicht!). Bei Überschreiten der 25 GB werden 5 Cent pro MB fällig.

Laufzeiten[]

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Dieser Abschnitt ist sehr wichtig, wenn man sich für Free entscheidet, denn es ist keine Prepaid-Lösung, sondern ein Laufzeitvertrag. Im interaktiven Menu des Verkaufsautomaten werden zwei Optionen angeboten, die wir deshalb noch genauer anschauen sollten:

  • eine Option mit nur 1 Monat Laufzeit ("Valide 1 mois")
  • eine Option mit unbegrenzter Laufzeit ("Pas de limite de validité")

In beiden Fällen kostet die Herausgabe der SIM eine einmalige Aktivierungsgebühr am Automaten von 10 €, d.h. der erste Monat kostet in jedem Fall 19,99 € + 10 €, also 29,99 €. Für die unbegrenzte Laufzeitoption werden auch noch Kosten später für die Kündigung fällig (s.u.).

Beide Optionen haben Vor- und Nachteile: Bei der Option für 1 Monat muss man sich nicht um eine Kündigung des Vertrags kümmern - er läuft einfach zum Monatsende aus. Dieser Vertrag kann jeden Monat online für 1 oder 2 weitere Monate verlängert werden. Dafür wird die Kreditkarte, die beim ursprünglichen Kauf benutzt wurde, belastet. Man kann auch alternativ zu einem unbegrenzten Laufzeitvertrag wechseln. Wenn man aber das Verlängern oder Umwandeln vergisst, läuft der Vertrag einfach aus, ohne die SIM-Karte wieder aktivieren zu können. Wegen der nicht völlig klaren FUP-Bestimmungen für Dauerroamer ist diese Option zunächst angeraten.

Daneben gibt es aber auch die unbegrenzte Laufzeitoption. Hier schließt man einen legal bindenden Vertrag auf unbestimmte Zeit mit Free in Frankreich ab, der monatlich die deutsche Kreditkarte belastet. Um diesen Vertrag zu beenden, muss man eine schriftliche Kündigung ("lettre de résiliation") - mit 10 Tage Kündigungsfrist zum Ende des Vertragsmonats verschicken. Es ist anzuraten (aber nicht verpflichtend) dies als Übergabeeinschreiben ("recommandé avec avis de réception" auf Französisch abgekürzt "LRAR" oder "avec AR") zu versenden. Die Kündigung muss Namen, Telefonnummer und Kündigungstermin enthalten und an diese Adresse gerichtet sein: Free Mobile, Résiliation, 75371 PARIS Cedex 08. Ein Muster eines Kündigungsschreibens auf Französisch kann man hier finden. Als Einschreiben kostet es 5,20 € von einem franz. Postamt und etwas mehr aus Deutschland oder 7,07 € (= 5,20 € + 1,87 € für 1 Seite), um es online über die offizielle Boutique La PosteWebsite zu versenden. Alternativ geht es auch als regulärer Postbrief für 1,10 € Porto von Deutschland aus. Man muss mit einer Woche Laufweg aus Deutschland rechnen plus den 10 Tagen Kündigungsfrist. Schlägt die Kündigung fehl, wird weiter monatlich die Kreditkarte belastet.

Man kann den Vertrag nicht einfach ruhen lassen oder pausieren. D.h. eine Kündigung oder Nicht-Verlängerung führt zum definitiven Vertragsende und endgültigen Verlust der SIM-Karte mit Nummer. Es ist allenfalls unter bestimmten Voraussetzungen wie mind. 3 Monaten bisherige Laufzeit und Gebühren von 10 € möglich, online vom 19,99 € auf den 2 € Tarif umzusteigen. Der gegensätzliche Umstieg vom 2 € auf den 19,99 € Vertrag ist ohne Zusatzgebühren jederzeit möglich.

FUPs[]

Die bis zu 100 GB (oder sogar unendlichen Daten mit einer FreeBox) in Frankreich sind im internationalen EU-Roaming auf 25 GB (effektiv nach User-Berichten ca. 800 MB pro Tag, was von Free nicht genannt wird) beschränkt. Was die Zeit-FUP gegen Dauerroaming von mehr als 4 Monaten angeht, gibt es noch zu wenige Erfahrungen. Nutzer wurden bei gelegentlichen Einbuchen ins französische Netz alle paar Monate dauerhaft auch nach Jahren bisher keine Aufpreise auferlegt. Free Mobile droht allerdings mit Aufpreisen, setzt sie aber bisher nicht unbedingt um. Dennoch sollte man nach 4 Monaten Dauerroaming etwas vorsichtig sein und nach einer Warnung mit 2 Wochen Frist vor der Erhebung etwaiger Zusatzgebühren (von ca. 5,50 € pro GB im Jahr 2019) das Roaming besser beenden. Daher eignet sich die zeitlich begrenzte Option mit monatl. Verlängerungen zunächst besser, als die unbegrenzte Laufzeitoption mit einer Kündigung, die man vielleicht erst zu spät aussprechen kann und damit einen Monat ohne Roaming weiter zahlen muss.

App[]

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Alle Managementaufgaben der SIM (außer Kündigung) kann man auch online in seinem "Compte Free" auf der Webseite erledigen. Es gibt auch eine App für iOS und Android "mon compte Free Mobile", die allerdings geo-beschränkt ist. Android-Nutzer können sie hier herunterladen und installieren und auch iOS-Nutzer bekommen eine Anleitung, wie sie dennoch zu bekommen ist.

Postnachsendung[]

Grundsätzlich sind sowohl die Angebote von Free Mobile oder Sosh online bestellt nach Deutschland versendbar, wenn man den Umweg über einen Postweiterleitungsdienst wählt. Der bietet an, gegen Aufpreis den Brief an eine vorher angegebene französische Adresse nach Deutschland weiterzusenden. Eine Free mobile-Bestellung wird dann beispielsw. von bpm in einen DIN-A5 großen Umschlag gesteckt und frankiert mit 1,45 € an die online beim Weiterleitungsauftrag angegebene Adresse weitergeleitet. Da die Sendungen nicht eingeschrieben versandt werden, ist eine Weiterleitung problemlos möglich und erspart den Besuch in Frankreich.

Mehr Infos[]

Sosh[]

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Sosh ist die online Billigmarke von Orange, dem Markenauftritt der France Télécom. Sie wurde 2011 als Reaktion auf Free mobile aufgebaut und hat heute etwa 4 Mio. Kunden. Einziges Angebot sind sog. Forfaits also postpaid Laufzeitverträge, die jederzeit kündbar sind mit einem Kombipaket aus Anrufen, Internet-Daten und SMS/MMS, die komplett im EU/EWR-Roaming und der Schweiz gültig sind. Da in Frankreich der Preiskampf über Forfaits geht, werden Daten darüber extrem günstig verkauft. Sosh ist zweifelsohne das lukrativste und schwierigste Produkt, das ins Wiki aufgenommen wurde. Es wurde in den Jahren 2018/9 genauer geprüft und mit vielen Probeläufen durchgespielt. Wegen der vielen Fallstricke wird es hier etwas ausführlicher dargestellt, damit jeder entscheiden kann, ob es für ihn passen könnte.

Voraussetzungen[]

Sosh ist ein eher kompliziertes Produkt für die Benutzung in Deutschland und eignet sich damit eher für fortgeschrittene Nutzer, die entweder einen gewissen Bezug zu Frankreich haben, die französische Sprache sprechen, häufiger vor Ort sind, im Grenzgebiet wohnen oder Bekannte dort haben bzw. ihren Urlaub dort verbringen. Die Beantragung der SIM-Karte beinhaltet einige Hürden und man sollte sich dabei nicht nur vom rechnerisch sehr günstigen Preis in ihren Promotions blenden lassen.

Formal braucht man ein französisches Bankkonto, um einen Sosh-Vertrag abzuschließen. In mehreren Fällen ist es uns 2019 aber gelungen, die französische IBAN, die beim Antrag abgefragt wird, zu umgehen. Damit wird das Produkt auch für Deutsche erreichbar. Es bleibt ein Restrisiko, das jeder für sich selbst einschätzen sollte. Da ein rechtskräftiger französischer Vertrag geschlossen werden, sollte man diesen zumindest grundsätzlich verstehen, um einschätzen zu können, worauf man sich einlässt.

RIB und IBAN[]

Zur Beantragung eines sosh-Vertrags braucht man formal zunächst ein französisches Konto mit relevé d’identité bancaire (Bescheinigung der franz. Bankverbindung) in Form der dortigen Kontonummer (RIB) und IBAN. Eine deutsche IBAN reicht für den Antrag offiziell nicht aus, kann aber darauf später gewechselt werden (s.u.). Eigentlich wird das franz. Konto nur für den sosh-Antrag benötigt und ist für die Bezahlung später irrelevant. Offenbar will Orange damit sicherstellen, dass nur Bewohner von France Metropole an Verträge kommen, denn leider ist Frankreich bei online geführten Konten noch sehr bürokratisch und es gibt nicht einfach komplett online abzuschließende Angebote wie bei uns. Diese Erfordernis war sicher der größte Hemmschuh. Deshalb wurde ein Weg gesucht, ihn zu umgehen.

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Nun hat man bei der Bestellung die Wahl, ein SEPA-Mandat zu Abbuchung von diesem Konto zu erteilen oder alternativ die Rechnung jeweils per Kreditkarte zu begleichen. Wählt man im Antrag Kreditkarte (Carte Bancaire), kann dies auch eine beliebige deutsche Kreditkarte sein. Belässt man im Anschluss die Zahlung bei Kreditkarte wird die franz. IBAN nie überprüft, denn es läuft effektiv keine Zahlung darüber. Man kann also dazu auch eine beliebige sich basteln. Dazu sollte man sich vorher genauer mit dem Aufbau von franz. IBAN-Nummern beschäftigen (Prüfziffer!). Alternativ kann man sich auch eine passende aus dem Netz fischen. Es handelt sich hierbei um keinen Betrug, da ja keine Zahlung darüber autorisiert und abgewickelt wird, so lange man bei seiner Kreditkarte als alleinigen Zahlungsweg bleibt. Diese Option wurde in der Praxis mehrfach verifiziert, wird aber dennoch nicht ausdrücklich empfohlen, da man zumindest einige inkorrekte Angaben bei Vertragsabschluss machen muss. Besser sollte man sich eine franz. IBAN von einem Bekannten leihen und vorher sein Einverständnis holen, denn auch dieses Konto wird nicht auf den Namen des Vertragsantragstellers hin weiter überprüft.

Vertragsantrag[]

Vor dem Kauf sollte man sicherheitshalber den ganzen Bestellprozess mit jemanden, der gut französisch spricht, durchgehen, denn die Website wird nur auf französisch angeboten. Für die Beantragung, die nur online auf der sosh Website geht, braucht man zunächst seinen deutschen Reisepass (oder Personalausweis), eine (deutsche) Kreditkarte, eine französische Adresse (die physisch existieren sollte, aber nicht überprüft wird) und die besagte IBAN. Man sucht sich den passenden Forfait aus (s.u) und startet den Prozess. Es werden deutsche Reisepässe akzeptiert und ggf. auch die Ziffernfolge eines Personalausweises. Als franz. Adresse kann man sein Hotel oder Unterkunft angeben oder einen anderen Ort in Frankreich, den man sich merken sollte. Als Geburtsort sollte man ganz unten bei den Departements "Etranger" auswählen. Eine Telefonnummer, die wenn angegeben französisch sein muss, ist nicht erforderlich, weil man darauf nicht angerufen wird, sondern höchstens eine Abholnachricht erhält, die parallel auch per Email kommt. Auf die Richtigkeit seiner Email-Adresse sollte man allerdings achten, da die komplette Korrespondenz per Email durchgeführt wird.

Bei der Bezahlung der SIM-Karte sollte man also besser nicht das SEPA-Mandat wählen (außer man hat das Einverständnis des Kontoinhabers), sondern eine Carte Bancaire, die auch eine deutsche Kreditkarte sein kann (s.o.). Die einmalige Gebühr für die Ausstellung und Lieferung der SIM beträgt 10 €, die gesondert von der Kreditkarte (oder dem Bankkonto) abgebucht wird. Zum Abschluss der Buchung muss man auch bei Kreditkartenzahlung noch seine franz. IBAN eingeben (s.o.), weshalb auch immer, die auch konstruiert sein kann. Die Lieferung nach Frankreich ist gebührenfrei.

Bei der Lieferung kann man wählen zwischen dem Versand an eine franz. Postadresse oder an eine Post-Abholstelle im Land, den sog. Point Relais der Chronopost. Die Chronopost ist der franz. Ableger des DPD und hat in vielen Einzelhandelsgeschäften Abholstationen verteilt. Man kann sie aus einer langen Liste auswählen, mit genauer Lage und Öffnungszeiten.

Man bekommt am Ende der Bestellung eine Email über die Annahme des Vertrags und einen Suvi mit Link, auf dem der folgende Ablauf sichtbar wird. Zunächst wird der Antrag validiert und der Versand der SIM angestoßen. Dann bekommt man seine Telefonnummer mitgeteilt und kann bereits seinen online Account (Espace client) einrichten. Der wird über Relink zur angegebenen Email-Adresse (oder die alternative Telefonnummer) verifiziert. Später bekommt man auch ggf. Nachricht von der Chronopost über die Ankunft an der Poststelle und die Aktivierung durch sosh.

Abholung[]

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Wenn alles gut gegangen ist, kann man etwa 4 Werktage nach Bestellung am festgelegten Point Relais der Chronopost seine SIM-Karte abholen. Die SIM wird dort bis zu 8 Tagen gelagert und man sollte versuchen, sie in diesem Zeitraum auch abzuholen, sonst läuft sie wieder zurück. Man muss bei Abholung seinen Ausweis zeigen. Alternativ kann man sie auch per regulärer Post an eine franz. Adresse schicken lassen, wenn man sicher ist, dass der Postbote einen dort unter dem Namen des Vertragsnehmers findet. Sie wird nur innerhalb Frankreichs mit regulärer Post verschickt.

Die SIM-Karte ist nach Annahme entweder im franz. Orange-Netz durch einen Anruf an die 740 und die Eingabe der Kundennummer zu aktivieren oder alternativ im online Account (Espace client) ggf. auch aus Deutschland aus. Nach einem Neustart stehen nur Funktionen in Frankreich zur Verfügung. Die SIM muss sich nicht im franz. Netz ersteinbuchen, sondern kann auch im Roaming aktiviert werden.

Da die SIM-Karte über die reguläre französische Post verschickt wird, hat man darüber auch andere Möglichkeit, um die Abholung vor Ort zu umgehen. Entweder eine Lieferung an einen Bekannten in Frankreich, wo allerdings der angegebene Name auffindbar sein muss oder aber eine Postweiterleitung eines Dienstleisters ist denkbar. Hier wurde erfolgreich bpm getestet. Dafür entstehen allerdings Zusatzkosten, allerdings muss man gar nicht mehr nach Frankreich. Die SIM-Karte kann auch in Deutschland aktiviert werden. Dazu geht man in die App oder den Espace Client, mit den Daten, die einem schon vorher von Sosh per Email zugesendet worden sind.

Probleme[]

Beim Bestellprozess können eine Vielzahl von Problemen auftreten. Sosh hat dieses Produkt nicht für deutsche Kunden gedacht, kann sie aber nicht total ausschließen. Hier eine kleine Übersicht über die Schwierigkeiten, die bei Bestellungen auftraten:

Zunächst ist da die Frage des richtigen Timings. Die Promotion des 24,99 € Forfaits (s.u.) auf 9,99 € findet nicht ständig statt, sondern nur etwa zu 1/3-1/4 der Zeit (insbesondere zu Weihnachten, Ostern, Schulbeginn usw.). Man sollte mind. 4 Tage und max. 10 Tage (idealerweise eine Woche) vor einem einzuplanenden Besuch in der Poststelle online bestellen. Es gab allerdings Ausreißer, bei denen die Bearbeitung länger dauerte und dadurch einen Strich durch die Abholung machte.

In Einzelfällen wurde der Vertragsbewerber aufgefordert, zusätzliche Nachweise über das Konto oder den Wohnsitz beizubringen, die für eine Aktivierung des Vertrags nötig seien. Diese kann man idR nicht erbringen. In all diesen Fällen kann man seinen Antrag ohne Kosten bis zu 21 Tagen nach Antragstellung kostenfrei stornieren (im Espace Client unter Résilez le contrat). Die Gründe dafür sind nicht ganz ersichtlich. Jedoch betrafen sie z.B, Antragsteller, die noch nicht 21 Jahre alt waren, von denen zusätzliche Absicherungen gefordert wurden.

Nacharbeiten[]

Wählt man zunächst Kreditkarte als Zahlungsmittel, dann muss man monatlich die Zahlungen selbst anstoßen. Man erhält eine Rechung per Email, die aber nicht automatisch abgebucht wird. Es sind allerdings nach der Aktivierung einige Nacharbeiten bei dieser Zahlungsweise erforderlich. Sosh fordert einige Wochen später einen Garantiescheck (Cheque de depot) und erneut ein franz. RIB, Dies geschieht jedoch nicht, wenn man SEPA-Mandat vereinbart hat, wozu man aber ein franz. Konto braucht. Nach einiger Zeit drohen sie sogar mit Kündigung (résilation). Spätestens dann sollte man dieses PDF-Formular (Mandat de prélèvement SEPA) ausdrucken, um darüber schriftlich ein SEPA-Mandat auf ein "ausländisches Konto" zu beantragen und damit den Zahlungsweg von Kreditkarte auf ein deutsches Konto umzustellen. Auf diesen Weg akzeptiert Sosh dann plötzlich deutsche IBAN-Nummern und Konten. Besonders einfach ist die Umstellung auf ein N26-Konto, das in Frankreich als deutsches Konto vermarktet wird. Dies geht nur schriftlich per Post (1,10 € Porto), aber danach sollte man Ruhe haben. Dieser Weg ist zwar kompliziert, aber die bisher einzige verifizierte Möglichkeit ohne ein franz. Konto an einen osh-Vertrag zu kommen. Die Umstellung bietet zudem den Vorteil, nicht jeden Monat manuell die Summe per Kreditkarte begleichen zu müssen, sondern sie sich bequem monatlich vom Konto abbuchen zu lassen und etwaige Falschangaben in der Bestellung was die franz. IBAN betrifft mit einer deutschen IBAN zu überschreiben.

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Dagegen kann eine ordentliche Kündigung (résilation) immer leicht zum Monatsende im Kundenbereich per Mausklick erfolgen. Die SIM-Karte verliert danach allerdings ihre Gültigkeit und kann nicht wieder reaktiviert werden. Die mangelnde Flexibilität und die fehlende Möglichkeit einer Pause ist wie bei allen Laufzeitverträgen ein deutlicher Nachteil von sosh.

Tarife[]

Sosh bietet einzig Forfaits Mobile an. Das sind monatlich kündbare Laufzeittarife mit einem Combo-Paket aus Anrufen, SMS/MMS und mobilen Internet für jeweils 30 Tage:

Normalpreis Daten davon EU Gespräche SMS Extras
4,99 € 100 MB 100 MB 120 Minuten Flat
14,99 € 80 GB 10 GB (!) Flat Flat
24,99 € 70 GB 70 GB Flat Flat (+)

(!) Achtung: der aktuelle Promotion-Tarif zu 14,99 €, genannt Serie limitée, hat nur 10 GB Roamingvolumen.

(+) = Tarif enthält SMS-Flat nach Europa, Anruf-Flat nach Kanada, USA (gilt nicht aus dem Roaming) und ins europäische Festnetz.

Die Gebühr beim Überschreiten des Datenkontingents beträgt 0,05 € pro MB. Im Espace Client ist es auch möglich, monatlich zwischen den Tarifen zu wechseln oder den Vertrag für 5 € monatlich zu pausieren.

Roaming[]

Während in Frankreich nur das relativ gut ausgebaute Netz von Orange verfügbar ist, sind die Roaming-Optionen sehr vielfältig. Alle Paketinhalte (Anrufe, Daten, SMS, MMS) werden ohne eine FUP oder anderweitige Begrenzung voll auch im europäischen Roaming zu "Roam like at home" Bedingungen angerechnet und herausgegeben. Zur Roamingzone gehören neben den Ländern der EU/EWR auch die franz. Überseeprovinzen (auch jene, die nicht der EU zugerechnet werden), die Schweiz und Andorra. Einzig die Anrufflat nach Nordamerika gilt aus dem Roamingnetz nicht.

In Deutschland roamt sosh bevorzugt im Netz von Vodafone in 2G/3G und 4G. Daneben gehen auch die Netze der Deutschen Telekom in 2G/3G/4G und von o2 in 2G/3G, aber ohne 4G. Es besteht allerdings ein gewisse Priorisierung hin zu Vodafone, d.h. die SIM bucht sich automatisch dort ein. Ein Netzwechsel zu Telekom oder Vodafone kann mehrere Anläufe benötigen. Dabei ist es leichter sich zunächst ins 3G von Telekom oder o2 einzubuchen und dann durch Bevorzugung von 4G ein Upgrade ins LTE-Netz von Telekom zu machen. Bei manueller Netzwahl verbleibt man auch im Netz nach erfolgreicher Einbuchung.

Dennoch kann das Roamingverhalten so von Orange nicht gewünscht sein und sollte sich hoffentlich bald ändern. Zumindest die max. Geschwindigkeit von LTE Max bei Telekom ist nicht gekappt und die Latenz normal für Roamingverkehr leicht erhöht bei ca. 80 ms.

FUP[]

Bislang verzichtet sosh sowohl auf eine Zeit- als auch auf eine Volumen-FUP im Roaming. In ihren AGB hat sosh allerdings Vorkehrungen getroffen, eine Zeit-FUP einzuführen. Sie sprechen von "Missbrauch" bei überwiegender Nutzung im Ausland innerhalb von 4 Monaten gemäß EU-Regeln. Sollte dies festgestellt werden, erhalte der Kunde eine SMS und habe danach 2 Wochen Zeit sein Nutzungsverhalten diesbezüglich zu ändern. Fände diese Änderung dann nicht statt, seien sie berechtigt im Jahr 2019 etwa 0,54 Cent pro MB (= 5,40 €/GB) Aufpreise für Roaming zu erheben.

Bisher ist eine Umsetzung dieser FUP-Regelung nicht erfolgt. Alle Paketinhalte werden bislang ohne Aufpreise im EU-Roaming herausgegeben und dies wird auch von sosh aktiv beworben. Da sie aber Roamingdaten zum Inlandspreis von ca. 0,36 € pro GB weit unter dem Vorleistungsentgelt an die Roamingnetze verkaufen, kann durchaus eine Umsetzung der FUP noch zum späteren Zeitpunkt erfolgen, was insbesondere bei einem Postpaid-Vertrag kritisch ist. Sosh muss 14 Tage vor der Umsetzung an den Kunden dazu eine SMS-Nachricht senden, die man dann auch besser beachten sollte, um eine hohe Nachzahlung zu vermeiden.

Fazit[]

Sosh bietet mit 0,50 € pro GB günstige Roamingdaten in 8 von 9 deutschen Netzen. Momentan ist es unklar, ob diese Promos wieder kommen. Man sollte aber nicht nur den Preis sehen. Es sind dabei einige Hindernisse zu bewältigen, wodurch sich sosh eher für einen Personenkreis mit einem gewissen Frankreich-Bezug eignet. Dazu kommt noch der Aufwand einer Abholung in Frankreich, sowie auch etwas unsichere AGBs, die es fraglich erscheinen lassen, ob der Tarif so dauerhaft im Roaming angeboten werden wird. Andernfalls ist er online monatlich kündbar und der Schaden dadurch begrenzbar.

Orange[]

Die Hauptmarke orange hat bei ihrem Prepaidprodukt Mobicarte gelegentlich gute Aktionen auf die Aufladung Recharges Max, die aber nicht durchlaufen, weshalb es ein Glückspiel ist, sie zu bekommen und sie daher hier nicht mehr aufgeführt werden. Recharges kann man nicht aufsparen und später einsetzen, sondern gelten immer ab Aufladezeitpunkt.

Orange hat im Herbst neue Laufzeitverträge (Forfaits) auf dem Markt gebracht zu 19,99 € pro Monat, die ein Datenvolumen von 70 GB, das auch in der EU, EWR und Schweiz gebraucht werden kann sowie eine Telefon- und SMS-Flat beinhalten. Der Unterschied zu den sosh-Plänen besteht in der 12-monatigen Mindestlaufzeit. Der Tarif ist zwar 5 € günstiger und völlig identisch wie oben bei sosh beschrieben bestellbar, jedoch riskanter, da man 12 Monate fest gebunden ist, wenn sie zwischenzeitlich eine FUP einführen sollten.


eSIM[]

Im Laufe des Bestellvorgangs könnt ihr euch entscheiden, ob ihr statt einer normalen SIM, eine "eSIM", also eine "virtuelle" SIM, beantragen wollt. Diese wird anhand eines QR-Codes mit dem Gerät verknüpft und agiert anschliessend wie eine herkömmliche SIM-Karte. Auf der Infoseite der eSIM-Kompatibilität findet ihr eine sich fortlaufend aktualisierende Auflistung der Geräte, welche seitens orange unterstützt werden. Im Zweifelsfall solltet ihr euch zusätzlich bei eurem Handyhersteller informieren, ob und mit welchen eSIM-Anbietern euer Gerät kompatibel ist. Um eine eSIM, statt einer herkömmlichen SIM zu erhalten, wählt dafür einfach im Bestellvorgang die Option "eSIM" aus. Achtet darauf, dass ihr im Bestellvorgang eine echte E-Mail und eine aktive französische Handynummer angebt. Grund ist, dass ihr den QR-Code (also das eigentliche eSIM-Profil) nach der Vertragsannahme von Orange per E-Mail kommt, den 6-stelligen Code, um das Profil anschliessend zu aktivieren, jedoch per SMS an die angegebene Nummer. Solltet ihr euch bei der Handynummer oder E-Mail vertippt haben, könnt ihr diese bis zur Aktivierung des eSIM-Profils jederzeit ändern und/oder den Aktivierungscode erneut zugeschickt bekommen. Wichtig: Aus Sicherheitsgründen ist das eSIM-Profil nur einmalig aktivierbar. Wenn ihr also das Profil entfernt (in den Einstellungen deaktivieren um z.B. eine andere eSIM zu aktivieren entspricht nicht einer Entfernung), müsst ihr über den Kundenservice für 10,00 € erneut ein eSIM-Profil beantragen.


Weitere Infos[]

In Forum des Telefon-Treffs gibt es 3 Threads, die sich mit sosh beschäftigen und die ein Interessent besser durchgelesen haben sollte, wenn noch Fragen offen sind:

Weitere Anbieter (SFR, Bouygues)[]

Prepaid[]

Wie in der Einleitung schon vermerkt, ist der Prepaid-Markt in Frankreich wegen der Verfügbarkeit monatlich kündbarer Verträge in Frankreich preislich wenig attraktiv. Bouygues und SFR bieten kein oder nur sehr eingeschränktes EU-Roaming. Daher erübrigt sich hier eine nähere Betrachtung.

Laufzeitverträge[]

Der Preiskampf in Frankreich wird über die Laufzeitverträge mit monatl. Kündigungsmöglichkeit geführt (sog. forfaits sans engagement). Hier sind absolut niedrige Inlandspreise wie 70-100 GB für 10-15 € machbar. Allerdings beschränken auch hier SFR und Bouygues das Roaming mit FUPs, nur orange und seine Reseller nennen sie bisher nur, setzen sie aber nicht um (s.o.). Diese Verträge können Deutsche in der Regel nicht abschließen, weil dafür ein französisches Bankkonto über einen RIB (Relevé d’Identité Bancaire) nachgewiesen werden muss. Die Ausnahmen sind bisher Free Mobile ohne franz. Konto und sosh bzw, orange

Fazit[]

Frankreich wäre eigentlich ziemlich uninteressant für unsere Zwecke, trotz durchweg günstiger Tarife, weil es dort kaum echtes Prepaid mehr gibt - wären da nicht Free Mobile und auch sosh. Wenn man mit den genannten Einschränkungen und Hürden leben kann, stellen beide gute Angebote für Roaming bei uns und in anderen Ländern dar. Man muss sich die SIM in Frankreich besorgen und einige vertragliche Regeln und Besonderheiten für Laufzeitverträge beachten. Dafür erhält man jedoch bei Free bis zu 25 GB für knapp 20 € pro Monat, was einem rechnerischen pro-GB Preis von 0,80 € entspricht und selbst dann nicht über 1 €/GB steigt, wenn man die 10 € SIM-Gebühr noch auf 4 Monate aufaddiert, die man mind. ohne Aufpreise roamen dürfen muss. Bei sosh sind die Preise noch günstiger mit 70 GB um 0,36 € pro GB. Wie bei allen Laufzeitverträgen, die von einer FUP bedroht sind, sollte man aber die SMS-Mitteilungen des Anbieters stets im Auge behalten, um eine hohe Rechnung zu vermeiden.

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